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Petra
Anmeldungsdatum: 13.04.2007 Beiträge: 8 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 16 Apr 2007 17:25 Titel: Fassaden-Markt |
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Ich lach mich kaputt. Eben, als ich einen Beitrag gepostet habe ...
habe ich als letztes hier dies gesehen:
Fassadenfachhandel
Ihr Fachhändler für hinterlüftete Fassadensysteme in Deutschland
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Ein Schelm, wer schelmisch dabei denkt ... könnte man doch glatt was draus machen.
Los Jungs, auf gehts, neue Fassaden kaufen. Meine alte ist eh ruiniert.
Liebe Grüße von Petra |
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Franz
Anmeldungsdatum: 14.04.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 16 Apr 2007 22:33 Titel: |
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| Ich möchte eine neue Fassade kaufen, sage ich. Er sieht mich nur an mit seinem stupiden Gesichtausdruck, den kleinen Schweinsaugen, den tiefen Geheimratsecken, den leicht hängenden Wangen, dem Doppelkinn und seinen zusammengespitzten Lippen an. Habt ihr keine, frage ich vorsichtig nach. „Hm, wir haben Fassaden. Für was genau soll es denn sein?“ „Für meinen Körper.“ „Wie für ihren Körper?“ „Man hat mich durchschaut. Ein unangenehmer Zustand wenn man entlarvt wurde. Haben sie was Blaues?“ „Wir führen nichts für Menschen.“ Da dreht man sich und verlässt den Baumarkt mit seinen elektronischen Schiebetüren wieder und steht im gleißenden Licht der Sonne und überlegt wo man jetzt hingeht. Oder ob man einfach stehen bleibt und einen weiteren Tod stirbt. |
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ƒøSs!L

Anmeldungsdatum: 12.04.2007 Beiträge: 29
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Verfasst am: 17 Apr 2007 16:22 Titel: |
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Fassade
Wenn ihr denkt ich lüg euch an,
Wenn ihr glaubt das ich’s anderes kann,
Wenn ihr mich zu schnell durchschaut,
Wenn ihr mir zu sehr misstraut,
Wenn ihr seht wie ich wirklich bin
Dann ist die Fassade endgültig hin.
Glaubt nicht, dass ich’s Versteckspiel bereue,
Fassadenfachhandel
Da kauf ich ne neue. _________________ "Sag ihm, das Leben ist eine Krankheit die tödlich endet!" aus ALF
„You know who's going to inherit the world? Arms dealers. Because everyone else is too busy killing each other.“ aus Lord of War |
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Petra
Anmeldungsdatum: 13.04.2007 Beiträge: 8 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 17 Apr 2007 18:17 Titel: |
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Er blieb also einfach stehen und wartete.
Während sich die elektronische Schiebetür des Baumarktes hinter ihm schließt, hakt sie und öffnet sich erneut. Schritte stocken, er dreht sich um. Unbehagen steht ihm ins Gesicht geschrieben. Wenn er jetzt eine Fassade gehabt hätte, es hätte nicht einmal eine blaue sein müssen, er wäre mit jeder zufrieden gewesen.
So sah sie ihn - nachdenklich, traurig, wütend und nackt. Der Hunger nach Schönheit und Ruhe hatte ihn ausgemergelt, gezeichnet als williges Opfer für Fassadenverkäufer der übelsten Sorte. Das musste sie unterbinden. ...
Und wie geht es weiter?
Das Ende steht hier: causerien.twoday.net |
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Franz
Anmeldungsdatum: 14.04.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 17 Apr 2007 20:34 Titel: |
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Zuhause kam die Nacht. Ein sich langsam ausbreitender roter Schimmer, der die Fassaden taufte und in den Bäumen Spuren von einem flüssigen Schleier hinterließ. Ich ohne eine Fassade. Kings Of Leon spielten sich in den Boxen die Finger wund und die Dramaturgie meiner Nacktheit erreichte üble Höhepunkte. Keine Fassade. Nichts anderes ging mir durch den Kopf. Einem Spiegel würde ich ausweichen, mir nie bewusst werden können, das ich mich sehen kann. Meinen Schatten würde ich verleugnen, mich immer für durchlässig halten. Sogar meine Stimme würde ich wegschließen, um mich zu vergewissern, wirklich einsam zu sein. Eine Fassade. Woher nur? Giebel steht auf meiner Türklingel. Die Post wird an die Jägerallee versendet. Franz rufen mich meine Bekannten und Freunde, nur meine Familie nennt mich anders. Aber ich fühle mich nur kalt. Identitätslos ohne eine Fassade. Ich brauche eine Fassade. Am besten eine Blaue. Nein, es muss eine Blaue sein. Blau steht mir. Morgen werde ich gehen und mir Eine suchen.
Zuletzt bearbeitet von Franz am 18 Apr 2007 18:20, insgesamt einmal bearbeitet |
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Franz
Anmeldungsdatum: 14.04.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 18 Apr 2007 9:18 Titel: |
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| Es war ein bewölkter früh munter gewordener Tag. Und die Straßen wurden von einem kühl daherkommenden Grauteppich überworfen. Wie auch immer, das frische Grün leuchtete und die Welt strotzte nur so, vor klaren Formen, filigranen Linien und reizenden matten Farbtönen. Ich schwang mich auf meinen rostigen Drahtesel und fuhr rüber zu einer Künstlerin, die sich darauf spezialisierte mit Gips zu arbeiten und gleichzeitig eine gute Freundin von mir war. Auf dem Weg zu ihr hörte ich The Smiths und ließ es mir nicht nehmen an manchen Stellen lauthals mit zu singen. Ach, der Franz mal wieder, losgelöst in voller Hoffnung, dachte ich. Warum? Dem Fassadenlosen würde bald ein schmuckes Ding Individualität gehören, wie eine Ausweisnummer, auf die ich nicht besonders viel wert legte. Nachdem ich bei ihr klingelte, öffnete sie ein Fenster in der zweiten Etage und warf mir den Schlüssel runter. Sie wohnte in einem der unsanierten Häuser im Holländerviertel und das Holz ihrer Fensterläden war splittrig, die Türen knarrten und das Schloss im Eingang griff nicht mehr richtig. „Na Franz, was ist los? Du hast dich ja ewig nicht gemeldet.“ „Was los ist? Ich brauche dringend deine Hilfe.“ Ich erzählte ihr das Gleiche wie dem Kundenservice bei Hellweg, nur ein bisschen ausgebauter und die Gründe, die dazu führten, meinen alten Panzer abzugeben. „Nimm doch Fell, glänzt besser“ sagte sie und lachte. „Ich brauche etwas Blaues. Das nicht die Haut aufscheuert und zu gegebenen Umständen gewaschen werden kann.“ „Das ist dein Ernst, nicht wahr?“ „Ja.“ „Franz, ich weiß nicht recht, aber ich glaube ich kann dir nicht helfen. Leih dir von mir Kafkas Verwandlung und lies oder frag mich nach Geld und geh in Puff oder mach sonst was, aber bei mir nach einer neuen Fassade für dich fragen, das geht nicht. Da mach ich nicht mit.“ Was soll ich sagen? Natürlich war ich enttäuscht. Aber sie war nicht die Letzte, die mir helfen konnte. |
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Franz
Anmeldungsdatum: 14.04.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 19 Apr 2007 11:04 Titel: |
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| Wieder spät, dunkel und still. Ein Zimmer ohne Leben. Ich fühlte mich wie ein Süchtiger im Entzug. Mein Körper zitterte, die Muskeln schmerzten bei kleinsten Bewegungen, der Magen brannte und der Schweiß lief mir in Rinnbächen runter. Ich lag zusammengekauert im Bett und spürte wie das Leben einen Strich unter die Rechnung machte. Ein unbezahlbarer Betrag auf einem kleinen weißen knittrigen Fetzen Papier. Ich brauchte eine Fassade, egal was es kostete. Ich hatte die letzten drei Nächte schlecht geschlafen und diesmal schien gar nichts mehr zu gehen. Wenn ich die Augen schloss, entstanden bunte wild umherzuckende bizarre Bilder, die mich nicht schlafen ließen. Ein Alptraum des wachen Zustands. Ich rief bei einem Dichter aus der Nachbarschaft an. Jemand hatte mir mal erzählt, dass er zu seinem dreiunddreißigsten Geburtstag seine Fassade verlor. Einfach so. Er stand morgens vor dem Spiegel und empfand nur noch kalte düstere Blöße. Aber nach vier Monaten hatte er sich eine Neue zugelegt ohne nur ein Sterbenswörtchen darüber zu verlieren. Er nahm nach dem dritten Klingeln ab. „Ja.“ „Guten Tag, Herr T., ich heiße Franz Giebel und wohne in der 36.“ „Was wollen sie?“ „Eine Fassade.“ „Warum rufen sie dann bei mir an. Ich bin Dichter und kein Handwerker.“ „Führt ein Dichter nicht auch ein Handwerk aus? Na ja, ich brauche meine Fassade zurück.“ „Ich hab sie nicht.“ Und er legte auf. Ich drückte die Wahlwiederholungstaste und diesmal dauerte es noch länger bis er ran ging. „Wieder sie.“ „Ja.“ „Ich kann ihnen nicht helfen. Da müssen sie sich selbst helfen. Verstehen sie?“ „Wo soll ich anfangen.“ „Sie fangen nirgends an. Das Leben fängt an. Der Zerfall fängt an. Aber sie fangen nicht an.“ „Was soll ich machen? Ich kann nicht schlafen, nicht essen, mich nicht bewegen.“ „Sie werden es noch früh genug erfahren.“ „Ist das Alles?“ „Mehr kann ich ihnen nicht sagen.“ Und wieder kamen die Freizeichen aus dem Telefonhörer und ich wankte ins Bad und stellte mich unter die kalte Dusche. Mehr war nicht drin in dieser dreisten faulenden Nacht. |
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Franz
Anmeldungsdatum: 14.04.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 20 Apr 2007 14:38 Titel: |
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| Der letzte Tag war bisher der Schlimmste. Ich versuchte mich abzulenken, aber landete immer wieder auf dem Boden und spürte ein dauerhaftes ziehendes Zucken in meinen Gelenken. Erst Hamsun, dann Baudelaire, Bukowski, Cailloux, Kaminer, aber keinen konnte ich lesen. Ich schaffte es nicht, irgendeine Zeile ohne Unterbrechung von vorne bis hinten in meinem Kopf zu behalten. Zu abschweifend waren meine Gedanken, die sich ineinander verhedderten und ein schwaches Bild von einer blauen Fassade in meinen Augen hinterließen. Vielleicht sollte ich genau diese Fassade suchen. Aber wo? Sie wies keine besonderen Merkmale auf, das Material war nicht definierbar und nirgends befand sich ein Anzeichen auf eine Gegend oder einen bestimmten Ort. Um sie herum waren nur leichtgräulich verwirbelte Töne, wie ein dichter vom Wind durchzogener Nebel. Ich schloss nun auch Bargeld, von dem ich dachte, ihn könnte ich in jedem Zustand und zu jeder Zeit lesen. Was für ein Irrglaube. Die Zeiger der Uhr kamen auf dem Ziffernblatt nicht voran und aus meinen gefühlten zwei Stunden wurden fünf Minuten. Fünf Minuten in denen die Welt sekundlich explodierte. Eine Fassade kann doch nicht so schwer aufzutreiben sein, redete ich mir ein. Aber egal wie sehr ich mich anstrengte und versuchte eine Möglichkeit zu finden, stand ich zum Ende in einer Leere, die mich noch tiefer hineinzog. Ich holte das Telefon und rief bei einem Taxiunternehmen an. „In einer halben Stunde. Würde das klappen?“ „Ist in Ordnung.“ „Jägerallee 36.“ „Auf welchen Namen?“ „Giebel.“ „OK. Dann noch einen schönen Abend.“ „Danke, ebenfalls.“ Ich legte auf, packte den Koffer für fünf Tage und suchte vier gute Bücher raus. Von TC Boyle „Wenn der Fluss voll Whiskey wär“, von Morrison „die verlorenen Schriften“, von Murakami „Naokos Lächeln“ und von Borroughs „Naked Lunch“. Ich fühlte ein leichtes Kribbeln, das den Schmerz verdrängte. Es klingelte und ich führte den geschwächten Körper nach unten. |
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Franz
Anmeldungsdatum: 14.04.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 21 Apr 2007 14:48 Titel: |
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| Last Minute Angebote im Überfluss. Fünfhundertdreiundvierzig Euro nach Rom mit drei Sterne Hotel, Frühstück, zentraler Lage, Dusche, WC, Balkon und einen zweihundert Meter kurzen Fußweg zur spanischen Treppe. Also mitten im Herz, im so genannten Pulsschlag einer hitzewallenden Metropole. Der Flug ging in sieben Stunden. Ich buchte und setzte mich in die Wartehalle zu den Anzeigetafeln, kofferhütenden Touristen, unbremsbar plappernden Stewardessen, Burger King mampfenden Kindern, kleinen leicht gestressten Reisegruppen, namensschildhaltenden einfarbigen Hemdträgern und alles wirkte in ein glückliches Licht gerückt. Nur mein Körper sperrte sich, wollte keine Nahrung aufnehmen, nur auf einem engen harten Metallstuhl eine Stellung finden, die nicht eines der fassadenlosen Symptome unterstützte. Immer wieder wurden Lautsprecherdurchsagen gemacht und jedes Mal sah ich auf die Uhr. Egal wie stark der Bewegungsdrang der Durchmarschierenden war, egal wie viele Gesprächsfetzen ich mitbekam, egal wie viele Leute sich neben mich setzten und wieder aufstanden, egal wie oft ich dachte die Zeit würde schnell voranschreiten, sie blieb eine fast unbewegte Statue. Nach zweieinhalb Stunden, in denen ich versucht hatte zu schlafen, aber jedes Mal nur einen Dämmerzustand erreichte, stand ich auf und kaufte mir einen Reiseführer von Baedecker, den Monopol mit einem Interview mit van Eeden, die Edit mit hauptsächlich Prosatexten und den neuen Musikexpress. Der Check-In sollte zwei Stunden vor dem Start beginnen. Noch knappe zwei Stunden in der kühlen viel zu weiträumigen Empfangshalle. Um dann noch einmal die gleiche Zeit, zusammengepfercht mit aufgeregten Gesichtern, neben einen kleinen Duty Free Shop abzusitzen. Oft dachte ich, ich würde einknicken, in Ohnmacht fallen oder nur noch schreiend durch die langen Gänge rennen bis mich die Polizei einfängt. Aber ich hielt durch. |
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Franz
Anmeldungsdatum: 14.04.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 22 Apr 2007 22:40 Titel: |
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| Sie war sechsundzwanzig, kam aus Münster, studierte Medizin und hatte das Hotelzimmer gegenüber, wie ich später noch erfahren durfte. Als ich eintraf und meine Koffer einem älteren grauhaarigen sehr herzlichen Mann hinterher rein trug, schnitt sie mir den Weg und fragte ob sie mir helfen kann. Ich musste reichlich erschöpft und übermüdet aussehen. Viel änderte sich halt nicht. Mein körperlicher Zustand hielt mich seit nunmehr zweiunddreißig Stunden wach und die Sonne drückte gefährlich auf meine taube Wahrnehmung. Ich bedankte mich, lehnte aber ab und folgte den Stufen, betrat ein Zwanzigquadratmeter großes Zimmer, stellte die Koffer beiseite und ging duschen. Eine halbe Stunde ließ ich kaltes Wasser über mich strömen. Danach legte ich mich ins Bett und schlief sechs Stunden am Stück unter absonderlichen Träumen. Ich schwebte über einer zerbombten Gegend und überall wo ich hin sah, entliefen der Landschaft riesige Bluttropfen und überschwemmten kniehoch die Straßen. Und in den Winkeln meiner Augen vermutete ich immer einen kleinen blauen intensiv strahlenden Punkt, aber sobald ich meinen Kopf in diese Richtung drehte, überrannte mich nur ein giftig stechendes verflüssigtes Rot. Als ich aufwachte, war ich schweißgebadet und setzte mich ins Fenster. Aus dem Hotelzimmer sah man einen Weinladen, ein kleines Geschäft für Keramikwaren und drei Restaurants, alle mit dem gleichen Angebot. Eine blaue Fassade war jedoch nicht zu entdecken. |
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Bauhansy
Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 1
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Verfasst am: 17 Jan 2008 12:52 Titel: Fassadenmarkt |
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Mein Nachbar hat so eine Fassade von Vorhangfassaden.de sieht aber nicht so doll aus. Nach einigen Recherchen fand er raus, das das Kopien der Originale sind und deshalb so günstig angeboten werden. Die Qualität überzeugt ganz und gar nicht. Aus der Kunststofffassade ist mittlerweile eine Art poröse Steinfassade geworden bei der bei jeder Berührung oder Wind ein bisschen mehr herausbröselt :cry: :cry: :twisted: :evil: :roll:
Jetzt ärgert er sich die Originale kosten zwar 10€ mehr das wärs aber wert gewesen |
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fassadenverkleidung

Anmeldungsdatum: 23.01.2009 Beiträge: 2 Wohnort: Cottbus
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Verfasst am: 17 März 2009 7:56 Titel: Re: Fassaden-Markt |
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| Petra hat folgendes geschrieben: | Ich lach mich kaputt. Eben, als ich einen Beitrag gepostet habe ...
habe ich als letztes hier dies gesehen:
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Fassaden
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Ein Schelm, wer schelmisch dabei denkt ... könnte man doch glatt was draus machen.
Los Jungs, auf gehts, neue Fassaden kaufen. Meine alte ist eh ruiniert.
Liebe Grüße von Petra |
_________________ Fassaden verkleiden und dämmen |
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